Ambrosius von Mailand preist Maria ob ihrer Güte, ihres Schweigens, ihrer Zurückhaltung in der Rede, im Leben, ob ihres jungfräulichen Eifers, einen unbefleckten Ruf zu bewahren, ob ihrer Bescheidenheit, ihr Bemühen, die Heilige Schrift zu lesen, ob ihres Respekts vor den anderen, ob ihres Fleißes und ihrer besonderen Art des Glaubens und der Gottesverehrung; und schließt wie folgt seine Ausführungen: „So habt denn vor Augen das Leben der Jungfrau Maria als einem Bild, von dem wie von einem Spiegel das Leuchten der Reinheit und das Urbild der Tugend zurück erscheint.“