„Wir müssen uns schämen, wenn wir an die Vorschriften des Evangeliums denken, denn sie stehen in der heiligen Schrift auf dem Papiere, im Leben der Christen ist aber keine Spur davon zu finden. Alle möglichen Ausflüchte werden gesucht, um sich zu rechtfertigen. Der Eine sagt: Ich habe Kinder und muß mich hüten, in Armuth und Noth zu gerathen, damit ich nicht auf Andere angewiesen hin. Denn zu betteln schäme ich mich. Darum also bringst du Andere an den Bettelstab? Ich kann nicht hungern, sagst du. Darum also stürzest du Andere in Hungersnoth? Weißt du, wie schrecklich es ist, zu betteln und zu hungern? Dann sollst du aber auch deiner Brüder schonen. Du schämst dich, zu betteln, aber zu rauben schämst du dich nicht? Du hast Furcht davor, Hungers sterben zu müssen, Andere aber Hungers sterben zu lassen, davor fürchtest du dich nicht? Und doch ist das Betteln weder sündhaft noch schimpflich, aber Andere an den Bettelstab zu bringen ist nicht nur schimpflich, sondern auch höchst strafwürdig.“ (Hl. Johannes Chrysostomos)

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