„Doch Judit sagte: Ich werde nichts davon nehmen, damit ich keinen Anstoß errege. Man soll mir stattdessen von meinem Vorrat zu essen geben, den ich mitgebracht habe. Da fragte Holofernes: Wenn aber dein Vorrat erschöpft ist, woher sollen wir dann solche Nahrungsmittel beschaffen? Wir haben ja niemand aus deinem Volk bei uns. Judit erwiderte: Bei deinem Leben, mein Herr, noch bevor deine Magd ihren Vorrat aufgebraucht hat, wird der Herr durch meine Hand vollbringen, was er beschlossen hat.“ (Judit 12:2-4)

Aus diesen Versen möchten wir uns zwei schöne Eigenschaften Judits herausnehmen. Zum einen hat sie in dieser schwierigen Situation Gottes Gebote nicht vergessen und sich bemüht, kein Anstoß zu sein, egal, was kommen mag. Zweitens hat sie auf Gottes Eingreifen vertraut und erwartete den von Ihm geschenkten Sieg voll Zuversicht. Passen wir darauf auf, dass wir selbst in brenzlichen Situationen Gottes Gebote bewahren und durch unsere Worte und Taten kein Anstoß sind? Was hält uns davon ab, Gott mit ganzem Herzen zu vertrauen?

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