Im fünften Kapitel des zweiten Buches der Könige lesen wir von einem Wunder Elischas, dem Jünger des Elija, welcher mittlerweile in den Himmel aufgenommen worden war. Als Elischa den Feldherrn des Königs von Aram namens Naaman von seinem Aussatz heilte, wollte dieser ihm viele Gaben als Geschenk übergeben.  „Nun kehrte er mit seinem ganzen Gefolge zum Gottesmann zurück, trat vor ihn hin und sagte: Jetzt weiß ich, dass es nirgends auf der Erde einen Gott gibt außer in Israel. So nimm jetzt von deinem Knecht ein Dankgeschenk an! Elischa antwortete: So wahr der Herr lebt, in dessen Dienst ich stehe: Ich nehme nichts an. Auch als Naaman ihn dringend bat, es zu nehmen, lehnte er ab.“ (1.Könige 5:15,16) Gehasi aber, der Diener des Elischa, liebte das Geld und rannte daher Naaman nach, um ihm ein paar Gaben abzunehmen. Elischa tadelte das Handeln seines Dieners und Gehasi musste bis zum Ende seines Lebens mit dem Aussatz leben, von dem Naaman geheilt worden war. Du von Gott geliebte Person, hüte dich vor der Liebe zum Geld und zum Eigentum, den sie bringt den Tod. Achte auf dein Verhalten, sei nicht geizig und lass es dem Haus Gottes an nichts fehlen, damit Gott dich segnet. Hilf den Armen und gebe nicht öffentlich, sondern nur vor Gott, der auch das Verborgene sieht, damit Er es dir vergeltet und es dir nie an Gaben fehlt.