Als David einige seiner Männer zu Nabal schickt, um ihn höflichst darum bittet ihm von seinen Schafen zu geben, die er und seine Männer einige Zeit lang beschützt und bewacht hat, antwortet dieser: „Wer ist denn David, wer ist der Sohn Isais? Heute gibt es viele Knechte, die ihren Herren davongelaufen sind. Soll ich etwa mein Brot und mein Wasser und was ich für meine Schafscherer geschlachtet habe, nehmen und es Männern geben, von denen ich nicht einmal weiß, woher sie sind?“ (1. Samuel 25:10,11)

Obwohl Nabal offensichtlich in Davids Schuld liegt, fragt er wer denn David sei - dabei kannte er ihn, da er genau wusste wer sein Vater ist. Gemeint war, dass er in ihm einen davongelaufenen Knecht sieht, ihn nicht respektiert und nicht achtet – ihn geringer achtet als sich selbst aus Überheblichkeit, Unvernunft, Torheit und Gier. Durch Überheblichkeit kann sich jede schlechte Eigenschaft entwickeln, jedoch aus Demut jede gute Eigenschaft - „...in Demut schätze einer den andern höher ein als sich selbst.“ (Phillipper 2:3)