In den letzten Tagen dieses Monats beschäftigen wir uns mit zwei fast gegensätzlichen Persönlichkeiten: Abigail und ihrem Mann.

Als Abigail erfahren hat, dass ihr Ehemann Nabal eine Bitte Davids schroff und voller Unverstand abgelehnt hat, machte sie sich sofort auf, um David mit einem Geschenk zu begegnen. Sie begegnete ihm mit einem unterwürfigen, demütigen Herz. Sie hätte statt dem Esel auch ein starkes Pferd nehmen können, womit sie sicherer den Berghang herunter geritten wäre, da ihr Mann Nabal ein sehr wohlhabender Mann war (1. Samuel 25:20). Bei David angetroffen, verneigt sie sich bis zum Boden und „fiel ihm zu Füßen und sagte: Mich allein, Herr, trifft die Schuld.“ (1. Samuel 25:24)  

Mit Demut und Ergebenheit übernimmt sie die ganze Schuld anstelle ihres Ehemannes; und so schlägt Demut, Ergebenheit und Schuldannahme - Wut und Zorn. Herr, gib uns die Weisheit und Demut dieser Frau!